Geomorphologie der kalten Bergregionen

Aktivitäten

Hier finden Sie verschiedene Unterrichtsdossiers für den Geomorphologie-Unterricht auf der Sekundarstufe II (nachobligatorische Schule). Je nach kantonalen Lehrplänen lassen sich die Aktivitäten sowohl in das Grundlagenfach (GF) als auch in das Ergänzungsfach (EF) Geographie integrieren.

Aktivität Nr. 1 - Findlinge im Schweizer Mittelland, "Reisende im Stillstand".

Beschreibung

Diese Übung beschäftigt sich mit Findlingen und fluvioglazialen Sedimentablagerungen im Schweizer Mittelland.  Ziel ist es, einerseits den möglichen Ursprung dieses Materials zu diskutieren und andererseits zu verstehen, wie die Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts die Eiszeittheorie entwickelten. Eine Fallstudie aus der Region der Plaine de l’Orbe und des Montagne du Suchet dient als Ausgangspunkt für diese Übung.

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Aktivität Nr. 2 - Gletscher und Klimawandel: Beispiel des Moiry-Gletschers.

Beschreibung

Wird derzeit bearbeitet. Diese Aktivität wird in Kürze verfügbar sein.

 

 

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Aktivität Nr. 3 - Geomorphologische Kartierung von glazialen und periglazialen Formen in der Region Gemmi.

Beschreibung

Diese praktische Arbeit versetzt die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Forscherinnen und Forscher, die beauftragt werden, ein Poster zu erstellen, das verschiedene Aspekte der Geomorphologie der kalten Gebirgsregionen zusammenfasst, mit dem Ziel, eine didaktische Informationstafel für Schulen und Touristen vorbereiten zu können.

Diese Aktivität hat einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad. Sie sollte am besten als eine zusammenfassende Übung betrachtet werden, die viele theoretische Konzepte aufgreift. Die Analyse stützt sich auf fotografische Dokumente, Luftbilder (Orthofotos) und topografische Karten aus verschiedenen Zeiträumen (mithilfe des Tools «Zeitreise» von swisstopo).

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Aktivität Nr. 4 - Permafrost-Detektive: Untersuchung des Hangs von Tsarmine (Val d'Arolla).

Beschreibung

Permafrost ist ein thermisches Phänomen, das unter der Erdoberfläche verborgen ist. Er ist daher unsichtbar. Landschaftsformen wie Blockgletscher verraten jedoch seine Anwesenheit. Um sein Vorkommen zu ermitteln, verwenden Wissenschaftler eine Vielzahl von Methoden: numerische Modellierung, geophysikalische oder geodätische Feldmessungen, Temperaturmessungen an der Oberfläche oder in Bohrlöchern, geomorphologische Kartierung und vieles mehr. Ziel dieses Dossiers ist es, die Schülerinnen und Schüler mit einem Teil dieser Methoden vertraut zu machen. Eine Arbeit, die zum Ziel hat, «das Unsichtbare sichtbar zu machen»!

Die Übung konzentriert sich auf den Hang von Tsarmine im Val d’Arolla, einem sehr lehrreichen Ort, um periglaziale Prozesse zu untersuchen.

 

 

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Aktivität Nr. 5 - Auf den Spuren der ungewöhnlich kalten Umgebungen der Westschweizer Voralpen und der Jurakette.

Beschreibung

Wird derzeit bearbeitet. Diese Aktivität wird in Kürze verfügbar sein.

 

 

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Aktivität Nr. 6 - Wie ein Berg zerstört wird: Das Wildbachsystem des Illgrabens (Naturpark Pfyn-Finges)

Beschreibung

Diese Übung konzentriert sich auf das Wildbachsystem des Illgrabens im Oberwallis, einem bevorzugten Forschungsstandort für die Untersuchung von Murgängen. Dieses sehr aktive Einzugsgebiet macht es leicht, den Schülerinnen und Schülern die Auswirkungen der drei Hauptphasen des Erosionsprozesses in der Landschaft vor Augen zu führen: Verwitterung/Abbruch > Sedimenttransport > Ablagerung. Diese Aktivität verbindet auch Prinzipien der physischen Geografie (Geomorphologie) und der Humangeografie (Raumplanung und Umgang mit Naturgefahren).

 

 

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